
Mehr als 6 Mrd. Euro an Agrarsubventionen überweist die EU jedes Jahr nach Deutschland, um die heimische Landwirtschaft zu fördern. Kleinere arbeitskraftintensive Höfe können nur staunen über das, was große Agrarunternehmen aus Brüssel bekommen. Denn die Höhe der Zahlungen sind abhängig von der Fläche des Unternehmens. MADE-IN-GERMANY-Reporterin Kerstin Schweizer ist in Mecklenburg Vorpommern, der ärmsten Region Deutschlands unterwegs. Über vier Gemeinden erstreckt sich der Besitz des größten landwirtschaftlichen Unternehmens in Deutschland. Osterhuber Agrar GmbH erhalt auch die meisten Direktzahlungen: 3,7 Mio. Euro. Was hat die Region davon? Der Bürgermeister ist selbst erstaunt über die Höhe der Subventionen. Er wünscht sich eher kleinere und mittlere Unternehmen, die mehr Arbeitsplätze schaffen. Wie etwa 60 Kilometer entfernt, wo sich einige Ökobauern zusammengetan haben und auch noch den Tourismus fördern.
