Es sind gleich mehrere Dinge, die der irakische Journalist erreicht hat, der vergangene Woche US Präsident Bush mit einem Schuh beworfen hat. Erst erhielt er eine freundliche Behandlung im Kerker der irakischen Polizei und jetzt hat er einen Prozess am Hals mit der Aussicht auf fünfzehn Jahre Gefängniss. Vielleicht tröstet ihn aber die Tatsache, dass er ein gefeierter Held in den Augen vieler US Kritiker in vor Allem der arabischen Welt geworden ist. Am meisten dürfte sich über den Schuhwurf von Baghdad aber der türkische Hersteller des geschleuderten Modells freuen. Denn der macht jetzt das Geschäft seines Lebens.