Möge die Liebe uns zusammenführen laß Geduld in unsern Blicken sein Sanft falle Regen tränkend die Felder daß Korn wächst und Reb im Sonnenschein Und bis wir uns wiedersehen halte dich an Gottes feste Hand Führt auch die Straße mühmachend aufwärts, laß den Schweiß dir nie sein eine Schand! Hab, wenn es kühl wird, volles Vertrauen, daß Gott weiß, wozu, warum Er's gibt! Ist auch der Mond nicht immer voll zu schauen kreist er doch wie stets um Erd und Licht Und bis wir uns wiedersehen, halte du Gott fest in deinem Herz! Gott liebt dich ewig, doch - ob du Ihn liebst, Antwort findest du in manchem Schmerz! Dort wo des Menschen hohe Bestimmung einst erreicht ist, werden wir uns freu'n! Und schon vorher - voll der Liebe - Gott im Herzen wird und nichts gereu'n! Und bis wir uns wiedersehen, hält dich Gott ja fest in Seiner Hand laßt uns dann treten alle zusammen ein in Gottes Liebe-leben-Land! Hab unterm Kopf kein zu weiches Kissen, Kleidung nur, wie es die Not verlangt! 40 Jahr im Jenseits sind wie eine Ewigkeit laßt uns schaun, daß uns davor nicht bangt! Und bis wir uns wiedersehen, halte dich an Gottes feste Hand! Wohin er führet, da ist ja gut sein, ging es auch durch Stürme und durch Brand. Bis wir uns da wiedersehen, halte dich an Gottes liebes Wort! Was Er saget, mehret die Liebe, leitet uns aus Finsternissen fort! 23.1.2009, Fr. est Ich hatte Probleme mit dem ursprünglichen Text Nochmal die alte Version , wie sie so oder ähnlich im Umlauf ist: Möge die Straße Möge die Straße (die Straße? oder Gott?) uns zusammen führen und der Wind in deinem Rücken sein. Sanft falle Regen auf deine Felder ( nur die deinen? und die des Nachbarn, sogar die des bösen Nachbarn doch bitte auch, wir sollen doch unsre Feinde lieben!) und warm auf dein Gesicht der Sonnenschein. Und bis wir uns wiedersehen halte Gott dich fest in seiner Hand ( Tut er ja sowieso, und läßt einem - wichtig! - trotzdem die Freiheit!) Führe die Straße die du gehest immer nur zu deinem Ziel bergab (So ein Unfug! Das hieße den breiten bequemen Weg der Welt zu gehen wünschen!) Hab,wenn es kühl wird warme Gedanken und den vollen Mond (wollen doch nicht hoffen, daß es nur noch Vollmond ... -das würd ja das ganze Universum durcheinanderbringen und die armen Mondsüchtigen kämen gar nicht mehr zur Ruhe!) in dunkler Nacht. Und bis wir.... Hab unterm Kopf ein weiches Kissen (was wozu denn das??? Wir sollten uns nicht so verwöhnen, weil wir uns damit verdürben!) habe Kleidung und das täglich Brot Sei über 40 Jahre im Himmel bevor der teufel merkt du bisst schon tot. (Komische -naja, leider falsche Vorstellung von Hölle und Teufel usw!- Im Himmel ist man doch nicht tot, sondern lebendiger geht es nicht! Und der Feind ist doch stets in uns! Wir sind der Teufel!) Und bis wir... Und bis wir uns mal (ob überhaupt?) wiedersehen halte gott dich fest in seiner hand Und bis wir uns wieder sehen drücke seine Faust dich nicht zu fest. (Gott drückt fest mit seiner Faust? Vielleicht sogar an der Gurgel zu?Das wäre aber ein sehr rabiater, böser! Naja, klar, muß die LIEBE manchmal auch streng sein und Besserungsmittel anwenden, aber das hängt doch vom Menschen ab, um den es geht! Hier in diesem Lied ist immer nur Gott der Akteur und der Mensch nur passiv Gott ausgesetzt, Gott, dem Mond, dem Himmel, dem Überkommen von warmen Gedanken (schwulen etwa? Oder: Mach dir warme Gedanken - darin klingt doch eher Zynismus!), der Kühle, dem Kissen ... und dreimal heißt es HAB HAB HAB!) :