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Jesu Warnung vor den Schriftgelehrten

Matthäus 23, Verse 1-39 Jesus Warnung vor den Schriftgelehrten und Pharisäern: aus dem Bibelleseheft "Zeit mit Gott" Diakonissenhaus Aidlingen Jesus warnt nicht vor bestimmten Personen, sondern vor einer Geisteshaltung und einem Lehr-System, das so nicht dem Willen Gottes entsprach, auch wenn es superfromm aussah. Hierin waren besondern die Pharisäer und Schriftgelehrten verstrickt. „Hütet euch !" "Seht euch vor," "nehmt euch in Acht!, beginnt Jesu seine Lehre. Dann nennt er einige augenfällige Beispiele für eine selbstgefällige, egozentrische und habsüchtige Herzenshaltung. Jesus warnt uns: vor der Leidenschaft etwas Besonderes darstellen zu wollen. Wie schnell können wir der Versuchung erliegen, mit Äußerlichkeiten vor den anderen glänzen zu wollen. Wir reden von beachtlichen Teilnehmerzahlen in unseren Veranstaltungen, von wunderbaren Anbetungsgottesdiensten, wir glänzen mit einer perfekten technischen Ausstattung, können ganz beiläufig unsere Spenden erwähnen, wir fahren die schicksten Autos und wissen uns modisch zu kleiden. Wir wollen und dürfen das nicht madig oder schlecht machen. Aber wir müssen uns immer wieder vor dem Herrn prüfen und ihn bitten: „Herr reinige meine Motive. Es gibt ein paar Testfragen, die uns zur Überprüfung helfen können: Woran hängt mein Herz wirklich ? Wer bin ich, wenn mich niemand beobachtet ? Welchen Raum nehmen Bibelstudium, Sündenbekenntnis, Anbetung, Fürbitte in meinem Leben ein ? Vor dem Wunsch nach Unterwürfigkeit anderer uns gegenüber. Wir sind beständig in Gefahr, uns selbst immer ein wenig größer zu sehen, oder vor anderen erscheinen zu lassen, als es einem Diener Gottes gebührt, der sich ganz dem Herrn unterworfen hat. Frage: Kann ich mir auch von jüngeren Christen etwas sagen lassen, oder muss letztlich ich das Sagen haben ? -------------------------------------- aus dem Kalenderblatt: "Die gute Saat". Jesus spricht zu Ihnen: "Wahrlich, ich sage euch, dass die Zöllner und die Huren euch vorangehen in das Reich Gottes". Matth. 21,31 Das war „eine bittere Pille für die Pharisäer und Obersten des Volkes der Juden ! Warum redete der Herr Jesus Christus, der doch sanftmütig und von Herzen demütig war, so streng mit ihnen ? Es war wegen ihrer Unaufrichtigkeit. Immer wieder kamen sie mit nichtigen Fragen auf ihn zu, und jedes Mal, wenn sie sich im Gewissen getroffen fühlten, wichen sie mit Scheinargumenten aus. Für ihn selbst war es das Schlimmste noch nicht, dass sie ihn damit kränkten, denn „wer irgend ein Wort redet gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden, sagte Er einmal. Er war gewillt, das zu ertragen und zu vergeben, wenn jemand seine Schuld einsah. Aber dass sie sich mit ihrer Haltung selbst den Weg des Heils abschnitten, das veranlasste ihn zu dieser ernsten Warnung. Bedeutet dieses Wort nun, dass die groben Sünden dieser Leute in Gottes Augen weniger schlimm sind als die Selbstgerechtigkeit der Pharisäer; dass etwa diese Dinge überhaupt nicht so „eng zu sehen sind, wie man heute gern sagt ? Keineswegs ! Aber Menschen, in deren Leben es nichts mehr zu beschönigen gibt, sehen viel eher ein, dass sie Sünder sind, und sind insofern den Selbstgerechten einen Schritt voraus. Wir leben heute in einer Zeit, wo der Mensch viel von sich selbst hält und auch dazu erzogen wird. Deshalb wird es immer schwerer, den Menschen klar zu machen, dass sie vor Gott Sünder sind, auch wenn nach außen alles glatt erscheint. Aber nur auf dem Weg der Einsicht über sich selbst kann man mit Gott ins Reine kommen. Nehmen wir deshalb die Warnung des Herrn zu Herzen.

YouTube | November 18, 2008Watch more videos from YouTube

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