Iby´´lass die kinder gehen´´ Song für Kardelen..Du bist eine Engel´´Rest in peace.. Hilfe gegen Kinder Missbrauch..Unisoul Mutmaßlicher Mörder von Kardelen gefasst _________________________________ 11. Februar 2009 Nach Ali K. fahndete nicht nur die Polizei fieberhaft. Auch der eigene Schwiegervater war seit Tagen dem mutmaßlichen Mörder des Mädchens Kardelen auf den Fersen. Kadir Ayaz, der ebenfalls in Paderborn lebt, war dafür vergangene Woche eigens in die Türkei gereist, um persönlich nach Ali K. zu suchen. Am Dienstagabend meldeten sich schließlich Angehörige des 49 Jahre alten Ayaz bei der Polizei in Paderborn: Ali K. sei in der Türkei festgenommen worden. Sofort versuchte die Polizei, den Schwiegervater in der Türkei zu erreichen. Als das Gespräch mitten in der Nacht endlich zustande kommt, bestätigt er, dass türkische Polizisten den 29 Jahre alten Tatverdächtigen in Didim an der türkischen Westküste in Gewahrsam genommen hätten. Ayaz hatte nach türkischen Medienberichten selber 20 Männer, unter ihnen mehrere Privatdetektive, mit der Suche beauftragt. Die begann offenbar in der Provinzhauptstadt Aydin, im Westen der Türkei, wo der Vater des Tatverdächtigen lebt. Angeblich habe er dort seinen kranken Vater besuchen wollen, hatte Ali K. zu Bekannten gesagt, als er nach dem Verschwinden des Mädchens am 12. Januar so kurzfristig Deutschland verlassen hatte. Didim, der Ort, an dem K. schließlich festgenommen wurde, ist etwa 100 Kilometer von Aydin entfernt. K.s Tante hat dort ein Haus. Nach Angaben der Zeitung „Hürriyet kam es über die Eltern des Tatverdächtigen zu einem Telefonkontakt mit dem Schwiegervater. Telefonisch sei dann ein Treffen in Didim verabredet worden. Offenbar hatte Ali K. verlangt, dass sein Schwiegervater alleine komme. Aus Furcht habe dieser allerdings drei Männer zur Verstärkung mitgenommen. Gegen 23 Uhr trafen die Männer dann am Dienstagabend am Treffpunkt am Atatürk-Boulevard in Didim ein. Kurz darauf fuhr auch Ali K. mit seinem Auto heran. Als er seinen Schwiegervater und die Männer sah, gab er Gas, fuhr zur nächsten Polizeiwache und stellte sich, wie es in türkischen Berichten hieß. Offenbar war es Ali K. lieber, von der Polizei gestellt zu werden, als von seinem Schwiegervater. „Ich kann niemals akzeptieren, was er getan hat Die Festnahme hat inzwischen auch ein Verbindungsmann des Bundeskriminalamtes in der Türkei bestätigt. Die Suche nach dem Schwiegersohn sei für ihn eine „Frage der Ehre gewesen, sagte Ayaz nach Angaben der Nachrichtenagentur Dogan. „Ich kann niemals akzeptieren, was er getan hat. Er habe seinen Schwiegersohn aber immer der Justiz übergeben wollen. In Deutschland hatte es Befürchtungen gegeben, es könne zu einem sogenannten Ehrenmord an dem Gesuchten kommen. Staatsanwalt Ralf Vetter sagte in Paderborn, Ayaz habe auch seine zusammen mit K. geflohene Tochter finden und nach Hause holen wollen. Diese befinde sich nun in der Obhut von Verwandten. Zuvor hatte Áyaz, der mit einer Deutschen verheiratet ist und vier Kinder hat, sich mit der Familie des getöteten Mädchens getroffen. Ein Treffen, bei dem es nach Angaben der Staatsanwaltschaft „sehr emotional zugeangen ist. Bei einem weiteren Treffen hätten aber beide Familien klargestellt, dass für die Tat allein Ali K. verantwortlich sei. So ermittelt die Polizei in Deutschland auch nicht gegen seine Ehefrau. „Wir haben keine Hinweise, dass sie an der Tat irgendwie beteiligt war, sagte Vetter am Mittwoch. Zum Tatzeitpunkt war sie nicht in der Wohnung, sondern bei ihrem Arbeitgeber. Sollte sie bei der Vertuschung der Tat geholfen haben, etwa durch das Wegschaffen der Leiche, so sei sie wegen „Strafvereitelung zugunsten eines Ehegatten nicht dafür zu belangen.