"Jüdische Zeitreise" - Eine Veranstaltung im Rahmen des 'festival contre le racisme' vom 11. bis 16. Juni, das in Mainz vom AStA der Universität organisiert wurde. Dany Bober hat es sich zur Aufgabe gestellt, vom Judentum "zu singen und zu sagen". Um Inhalte publikumswirksam zu vermitteln, hat Dany Bober die in der Zeit der Weimarer Republik auf deutschen Kleinkunstbühnen beliebte Form des Features gewählt. Hierbei tragen die unterschiedlichsten Stilelemente wie Lieder, Berichte, Mundartgedichte und Humor zu einem kurzweiligen und doch informativen Abend bei. Von teilweise eigenen Vertonungen der Psalmen König David und Salomo führt sein Programm über das babylonische Exil und das mittelalterliche Spanien zu den jiddischen Volksweisen Osteuropas. Zwischen den Liedern erzählt Dany Bober die Geschichte, die den Rahmen zu seinen Liedern bildet. Anekdoten, Prosa und Gedichte aus dem jüdischen Frankfurt am Main und Berlin des 19ten Jh. runden das Feature liebevoll-ironisch ab. Dany Bober ist 1948 in Israel geboren. 1956 remigrierten seine Eltern mit ihm in die Geburtsstadt seines Vaters, Frankfurt am Main. Seit 1976 lebt er mit seiner Familie in Wiesbaden. Antirassistischer Arbeitskreis Mainz Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes -- Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Deutsche Friedensgesellschaft -- Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Medieninitiative Radio Quer, Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz, Jenny-Marx-Gesellschaft Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz