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Abgefahren: Über 13.000 Ulmer unterwegs in die Zukunft

Abgefahren: Über 13.000 Ulmer unterwegs in die Zukunft

„Car2go“ – so heißt das zurzeit wohl ambitionierteste Mobilitätsprojekt der Automobilbranche. In Ulm testet der Stuttgarter Daimler-Konzern seit dem Frühjahr ein Carsharing-Konzept. Aber nicht mal die Macher haben damit gerechnet, dass sich innerhalb nur eines halben Jahres über 13.000 Ulmer, rund 10 Prozent der Bevölkerung, am Projekt beteiligen und regelmäßig mit 200 Smarts unterwegs sind. Im November startet der Autokonzern das Experiment auch in der texanischen Hauptstadt Austin. Daimler reagiert damit auf einen Trend, dass immer mehr Menschen in den großen Städten gar kein Auto besitzen wollen. Nur manchmal wollen sie ein Auto benutzen, ein Auto zum Mitnehmen, „Car2go“. Braucht man ein Auto, nimmt man sich eins, nutzt es, und lässt es dort stehen, wo man es nicht mehr braucht, für den Nächsten. Das alles zum Handy-Tarif: 19 Cent pro Minute. Abgerechnet wird über einen Chip am Führerschein, entwickelt am Ulmer Forschungszentrum von Daimler. Joachim Eggers

DW-World | October 27, 2009Watch more videos from DW-World

Tags:. .carsharing. .chip. .smarts. .hauptstadt. .konzept

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