Da hier viele aus Dortmund sind, will ich auf diesem Wege dem Softwarekönig ( so benannt aus der Bild-Zeitung) um eine Stellungnahme zwingen. Dieser Artikel wird auf weiteren Seiten veröffentlicht. Am Montag, den 26.01.2009 befuhr gegen ca. 12.20 Uhr Herr Dr. Materna mit seinem BMW die B1 in Richtung Bochum, als in Höhe der Schnettkerbrücke unterhalb seines Motors vom Fahrzeug Feuer schlug. Anfänglich war es ein leicht zu löschendes Feuer, doch anstatt die anderen Kraftfahrer, die ebenfalls Feuerlöscher in ihren Fahrzeugen hatten, zur Hilfe kommen, wurde das Schauspiel eher begafft. Herr Dr. Materna verließ sein Fahrzeug und zeigte immer wieder wortlos flehend mit beiden Händen auf sein brennendes Gefährt, was man auch so hätte deuten können, daß sich noch jemand im Fahrzeug befände. Ohne zu zögern schnappte ich mir einen meiner beiden 6kg Feuerlöscher und sprintete auf die Gegenfahrbahn und fing an an dem Brandherd stoßweise zu löschen. Eine weitere Person kam mit einem kleinerem Löscher und stellte sich rechts neben mir und hielt den Löscher geziehlt auf´s Dach, worauf ich mich fragte, ob er das Auto waschen wollte. Der liebe Herr bedachte nicht die Windrichtung und löschte drauf los, somit mir alles ins Gesicht. Nach einer Zeit schaffte ich es, die Tür zu öffnen und Herrn Materna zu bitten, die Motorhaube zu öffnen, um von oben ebenfalls zu löschen. Irgendwann gab mein erster Löscher auf und ich musste den Zweiten aus meinem Lkw holen. Wenn nun mal ein Reifen Feuer fängt, dann brennt er, da hilft kein Pulverlöscher. Denkt man, es sei gelöscht, entfacht das Feuer erneuert. Als ich nun das Löschen aufgab, kam nur der Spruch vom Softwarekönig, daß es auf der anderen Seite noch mehr brennt. Auf gut deutsch, nun sollte ich mich doch tatsächlich zwischen der Betonleitplanke und dem brennenden Fahrzeug begeben, um den Löschvorgang fortzusetzen. Ich zeigte dem Herren einen Vogel und sagte zu ihm, daß es nun zwecklos wäre. Als ich seine Tür öffnete, musste ich doch wirklich feststellen, das sich keine weitere Person mehr im Auto befand. Sollte ich doch wirklich nur das Auto retten?! Nun drehte ich mich weg, ging 6 Schritte, als es zu einer Verpuffung kam. Doch das ließ mich vor Wut wirklich kalt. Nun hatte es sich in beiden Fahrtrichtungen restlos gestaut. Ich setzte mich in meinem Lkw und fuhr an, damit zumindest eine Richtung für Rettungsfahrzeuge etwas frei wurde und informierte an der nächsten Ausfahrt sicherheitshalber die Polizei. Um 18:15 begab ich mich ins Dortmunder Knappschaftskrankenhaus, wo man bei mir eine Rauchgasvergiftung feststellte ( Normalwert sind 0,8, bei mir 13 und das nach 6 Stunden). Die Ärzte wollten mich für 2 Tage auf die Intensivstation legen, doch ich lehnte ab und wollte nur noch weg, aber wegen der Berufsgenossenschaft/ Arbeitsunfall, musste ich zumindest 4 Stunden bleiben und reinen Sauerstoff inhalieren. Danach unterschrieb ich eine Erklärung, daß ich die Zentrale Notaufnahme auf eigener Verantwortung verlasse, trotz ausführlicher Aufklärung über Risiken und Folge einer jetzigen Entlassung (inkl. plötzl. Tod). Die Aufklärung erfolgte unter Zeugen. Am nächsten Tag hinterließ ich in Herrn Materna´s Firma eine persönliche Nachricht, welches er beim nächstenmal die Ersthelfer vor Ort sofort informieren sollte, daß sich keine weiteren Personen mehr im Wagen befindet, damit sich andere nicht auch noch in Lebensgefahr begeben. Eigentlich wollte sich der Herr bei mir telefonisch melden, doch darauf warte ich noch heute. Sehr geehrter Herr Materna! Sollten Sie zufälligerweise googlen und auf diesen Artikel stossen, dann seien Sie sich sicher. WEGEN IHREM VERHALTEN KÖNNTE IN ZUKUNFT EIN MENSCHENLEBEN RISKIERT WERDEN,WEIL KEINER MEHR HELFEN WIRD. STEHEN SIE AUCH ALS "DOKTOR" ZU FEHLERN. ICH RETTE KEINE FAHRZEUGE,SONDERN MENSCHEN,-UND TIERLEBEN. HALTEN SIE SICH DIESE BILDER IMMER VOR AUGEN