
Diesmal vom Internationalen Filmfestival aus Toronto TIFF International und multikulturell – Kanadas bunte Filmszene Weltpremiere in Toronto – Oscarpreisträgerin Caroline Link und ihr neuer Film Hightlight im deutschen Filmherbst – Der Baader Meinhof Komplex Deutsche Frauen als Opfer – Der Einmarsch der Roten Armee 1945 in Berlin Ein Kinderbuch als Fantasyfilm – KRABAT in Toronto International und multikulturell – Kanadas bunte Filmszene Anlässlich des Toronto Filmfestivals (TIFF) wirft KINO einen Blick auf die kanadische Filmszene. Eröffnet wird das Festival mit PASSCHENDAELE, einem Film über Kanadas Trauma aus dem Ersten Weltkrieg, als 15.000 Soldaten in einer Schlacht bei der belgischen Stadt Passchendaele fielen. Wir sprechen darüber mit Regisseur Paul Gross. Und wir treffen in Toronto auch Bruce McDonald der ein ungewöhnliches Kammerspiel über Zombies, die eine Kleinstadt in Ontario überfallen gedreht hat. Weltpremiere in Toronto – Oscar-Preisträgerin Caroline Link und ihr neuer Film Caroline Link stellt in Toronto ihren neuen Film IM WINTER EIN JAHR vor – eine dramatische Familiengeschichte. Nach der Romanvorlage von Scott Campbell hat sie auch selbst das Drehbuch geschrieben. Toronto ist für Caroline Link ein Schlüsselfestival ihrer Karriere. Hier lief auch NIRGENDWO IN AFRIKA zum ersten Mal, für den sie später den Oscar erhielt. Wir treffen die erfolgreiche Regisseurin auf dem Festival. Das Toronto International Filmfestival ist das wichtigste Festival für den nordamerikanischen Markt, insbesondere für die Filmproduzenten aus Europa. Deutschlands Weltvertriebe sind deshalb auf dem TIFF stark vertreten. Wir sprechen mit Dirk Schürhof vom Weltvertrieb Betafilm darüber, wie sich der deutsche Film in Toronto verkauft und an welchen Themen die Einkäufer interessiert sind. Highlight im deutschen Filmherbst – Die Geschichte der RAF als Film DER BAADER MEINHOF KOMPLEX ist der vielleicht wichtigste Film im deutschen Kinoherbst. Gerade erst wählte eine Jury die Produktion als deutschen Beitrag für die Nominierungsliste des "Oscars" aus. Nach dem gleichnamigen Standardwerk von Stefan Aust hat Deutschlands Top-Produzent Bernd Eichinger selbst das Drehbuch geschrieben. Erzählt werden die dramatischen Ereignisse, die von 1967 bis zum "Deutschen Herbst" 1977 die demokratischen Grundpfeiler der Bundesrepublik Deutschland ins Wanken brachten. Besetzt ist der Film mit den Stars des deutschen Kinos: Moritz Bleitreu als Andreas Baader, Martina Gedeck als Ulrike Meinhof und Johanna Wokalek als Gudrun Ensslin. Deutsche Frauen als Opfer – Der Einmarsch der Roten Armee 1945 in Berlin als Film ANONYMA heißt der neue Film von Max Färberböck zu einem brisanten Thema. Basierend auf den Tagebuchaufzeichnungen einer anonym gebliebenen Autorin, die 2003 zum Bestseller wurden, erzählt der Film von den Vergewaltigungen deutscher Frauen durch Soldaten der Roten Armee am Ende des Zweiten Weltkrieges. KINO spricht mit Max Färberböck, der sich nach der Weltpremiere von ANONYMA den Fragen der Zuschauer gestellt hat. Ein Kinderbuch als Fantasyfilm – KRABAT in Toronto Mit KRABAT hat Regisseur Marco Kreuzpaintner eine bildgewaltige Phantasiegeschichte in Szene gesetzt -- mit vielen Special Effects. Als Vorlage diente der vielfach ausgezeichnete Roman von Ottfried Preußler über die phantastische Sage um den Zweikampf eines Zauberlehrlings mit seinem Meister. KINO trifft Regisseur Marco Kreuzpaintner und Darsteller Daniel Brühl bei der Weltpremiere und schaut, wie die deutsche Antwort auf "Harry Potter" in Toronto ankommt.
