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  • Cherchez la cam: À la recherche du temps enregistré

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Cherchez la cam: À la recherche du temps enregistré

In Search of Recorded Time This is a rather long part of the CHERCHEZ LA CAM project. We learn something about the motivation of the characters and the reasons why they started a voyage that becomes an odyssey more and more. Paris, Salamanca, San Sebastian, Toledo, Ronda and Lagos are the places on their way. (For those who want to practise their German and want to read the dialogues (and monologues) in German during the film, please find them enclosed below!) En busca del tiempo grabado Es una parte relativamente larga del proyecto CHERCHEZ LA CAM. Nos enteremos de la motivación de los personajes y el porqué de emprender un viaje que se va convertiendo en una verdadera odisea. París, Donostia-San Sebastián, Salamanca, Toledo, Ronda y Lagos son algunos de los lugares en su camino. (En caso de que alguien quiera practicar un poco su alemán y leer los diálogos o mejor dicho los monólogos, abajo están.) Auf der Suche nach der aufgezeichneten Zeit Dieser relativ lange Teil des CHERCHEZ LA CAM-Projektes vermittelt etwas über die Motivation der Figuren und die Gründe, weshalb sie eine Reise unternommen haben, die sich langsam in eine Odyssee verwandelt. Paris, Salamanca, Toledo, San Sebastián, Ronda und Lagos liegen dabei auf ihrem Weg. - - - - - Filmtext: Tom, unser Leadgitarrist, hatte nach unserem letzten Gig die Autoschlüssel vom Tisch genommen und war mir nix, dir nix mit der Kiste abgedüst. Aber im Fond des Wagens befanden sich nicht nur unsere Instrumente, sondern auch die Kamera mit den Aufnahmen von unserem Konzert darin. Ich musste sie wiederhaben, meine Kamera, meine Aufnahmen, meine Gitarre UND mein Gefährt. Ich lieh mir also den Schlitten von meiner Freundin aus und fuhr mit Max los, denn ich hatte eine vage Ahnung, wo Tom hinwollte: ans Meer zu seiner Antonia. "Und wir werden sie finden, und wenn wir durch ganz Europa fahren müssen, wir werden sie finden!" "Sag mal, schläfst du schon wieder?" "So viele Autos hier, Max, hast du ihn schon gesehen?" "Ah, da ist ja wer." "Äh, Entschuldigung, excusez-moi..." Es sollte sich herausstellen, dass unser neuer Mitfahrer deutsch sprach. Er hieß Archibald und war per Anhalter mit Tom nach Paris gefahren. Wir waren also auf der richtigen Fährte! Nun wollte er nun weiter nach Süden. Er sagte, dass er am Ozean die Inspiration zu finden gedachte. Mit ihm erreichten wir Spanien. Er war ein vollkommen durchgeistigter Poet. "Wusstest du eigentlich, dass Spanien keine Philosophen hat?" "Ja, es ist halt flach... Aber nicht überall, also Portugal ist da mehr zu empfehlen." Ununterbrochen schrieb Archibald während der ganzen Fahrt. Die Erschütterungen schienen ihm dabei nichts auszumachen. Er schreibe an den Träumen der anderen, erklärte er, er verfasse die Geschichte, die sich vor seinen Augen abspiele und dadurch erst entstehe und wirklich werde. So oder so ähnlich hat er sich ausgedrückt. Ich kann es nur mit meinen eigenen, einfachen Worten wiedergeben, die nicht an der Sprache der großen Philosophen geschult sind. Er jedenfalls wirkte etwas getrieben, gehetzt, fast wie auf der Flucht, so eilig hatte er es, seine Gedanken zu Papier zu bringen. Max und ich suchten inzwischen intensiv nach dem Wagen. "Nichtmals hier ist er." "Hier ist er auch nicht..." In Salamanca wurden wir nicht fündig. Einzig eine Touristin fand Max und bat ihn, sie mit ihrem Fotoapparat aufzunehmen. Wo war nur meine Kamera? In Toledo blieb unsere Suche ebenfalls erfolglos. "Die meinen das alle gar nicht so. Wir schaffen das schon, Rosinante! Ich bin mir sicher, wir finden diesen blöden Honda..." Ich konnte mir lebhaft vorstellen, wie sich Tom unterdessen ins Fäustchen lachte und sich seinen Liebesspielchen mit Antonia widmete. "Auch nicht. Tja, das hier wohl auch nicht. Aber wir werden es finden, und wenn wir ganz Donostia durchsuchen müssen!" Ebensowenig vom Erfolg gekrönt waren unsere Bemühungen in San Sebastián, von wo aus ich meine Freundin anrufen musste, um ihr zu erklären, warum wir ihr ihren Wagen noch nicht zurückgeben konnten. "Ja, ich warte. Ja, hallo, bist du's? Ja... Nein, nein, wir sind in Donostia. Nein, wir haben ein Problem... Was?... Du auch?... Du hast Zahnschmerzen? Ah!... Nee, das Auto ist weg, wir müssen es suchen, aber wir finden es bestimmt demnächst... Ja. Jaaa!... Ach... So schlimm mit der Frau!" Tom hatte für den Fall, dass es mit unserer Band im Musikgeschäft nicht klappen sollte, schon längst vorgesorgt, und hatte sich eine Detektei eingerichtet, die er bald eröffnen wollte. Ich konnte mich des Verdachts nicht erwehren, dass er meine Absicht, ihn zu finden, schon längst erraten hatte, und uns nun seinerseits beschattete, denn manchmal fühlte ich mich verfolgt. Doch wo waren er, das Auto, die Instrumente und meine Kamera? "Wir müssen immer weiter und weiter und weiter. Irgendwann wird es vielleicht ein Ende geben..."

YouTube | February 4, 2009Watch more videos from YouTube

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