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Aber   Astronauten   Auch   Aufgabe   Aufgebaut   Auswahl   Begleiten   Besseren   Bewegt   Beweisen   Bewerbung   Brauchen   Bremen   Daraus   Deutschland   Entschieden   Fehlt   Fliegt   Gebaut   Geht   Gemacht   Genauso   Gibt   Gigantische   Haben   Hergestellt   Hervorragende   Hier   Hinein   Ihm   Ihr   Ihren   Ihrer   Inder   Irgendwie   Ja   Jacobs   Kulturen   Leben   Medizin   Meister   Mond   Nach   Nachwuchs   Nationen   Oder   Planen   Privaten   Sagt   Schicken   Schon   Setzen   Sind   Sportlich   Studenten   Tanzt   Technischen   Traum   Typisch   Verbindung   Vertreten   Vierte   Vorbild   Weil   Weltall   Weltraum   Werden   Wetzel   Wir   

Campus Bremen – Die Manager von Morgen

Campus Bremen – Die Manager von Morgen

Sie sind Anfang 20, und sie sind der Nachwuchs für Wirtschaft und Wissenschaft: Die Studenten an der privaten Jacobs University in Bremen. Wer hier studiert, hat es bereits weit gebracht. Hervorragende Schulnoten und Empfehlungsschreiben sind Voraussetzungen. "Das Interesse an anderen Menschen und eine Neugier auf andere Kulturen sind genauso wichtig", sagt Uni-Präsident Joachim Treusch. Beides können die Studenten beweisen. Nur jeder Vierte hier ist Deutscher. An der internationalen Jacobs University leben Studenten aus über 90 Nationen in Colleges nach anglo-amerikanischem Vorbild eng zusammen. Die Finanzkraft der Familie ist bei der Bewerbung unwichtig. Studienzeit, ca. 10 Stunden am Tag, auch am Wochenende. Das ist ganz normal. Normal ist aber auch das Engagement außerhalb der Seminarräume. Es gibt rund 60 selbstorganisierte studentische Clubs, Astronomie, Kampfsport oder orientalischer Tanz - fast alles ist vertreten. Wolf Gebhardt und Michael Wetzel begleiten in unserer fünfteiligen Serie "Campus Bremen" drei Studenten durch ihren Alltag. ------------------------------------------------------------------- Die Jacobs University in Bremen. Privat, international- die einzige ihrer Art in Deutschland. 1200 Studenten aus 91 Ländern. Die Auswahl ist hart: Die Jacobs University- ein Elite-Campus für die Manager von Morgen. Das ist Devashish, 19. Der smarte Inder will Logistik-Manager werden. Ein Meister im Planen und Organisieren. Im Moment fehlt ihm aber immer irgendwie die Zeit zum Studieren! "Neunzig Prozent meiner Zeit hier mach ich Sport. Die restlichen zehn denke ich an Sport", sagt er. Das ist Yetunde. Yetunde ist 22, kommt aus Nigeria und studiert Biochemie. Ihr großer Traum: Ärztin werden. Yetunde tanzt durchs Leben und zeigt gern andern, wie das geht. "Ich war fast sechs als mein Bruder geboren wurde. Da wollt ich Ärztin oder Astronautin werden. Ich habe mich dann für Ärztin entschieden. Mam wollte nicht, dass eines ihrer Kinder zum Mond fliegt.." Jan aus Deutschland. Der 21jährige studiert Sozialwissenschaften. Jan ist ein Machertyp, der die Welt zum Besseren verändern will. "Man kann ja in kleinen Schritten anfangen und daraus sich weiterentwickeln." Und Cocktails mixen, das kann Jan auch: "Wir mixen sie mit Liebe. Wir mixen alle unsere Drinks mit Liebe", sagt er. So sportlich wie Devashish ist Jan, der Sozialwissenschaftler, nicht. Aber bewegt hat er auch schon einiges; "Ich habe in den letzten zwei Jahren Projekte im Sommer in Afrika gemacht, und zwar in Nigeria und Tansania. Wir haben für eine Schule, die neu aufgebaut werden soll außerhalb von Dharesalam, ein weiteres Gebäude gebaut, weil die noch ein Gebäude brauchen, um groß genug zu sein, um staatliche Förderung zu bekommen", erzählt Jan. Doch auch auf dem Campus gibt es für ihn viel zu tun. Inspektion des Fitness-Studios..Jan und seine Mitstreiter sind unzufrieden. Die Muckibude ist ihnen zu armselig. Jan sagt: "Wie man sieht, gibt's hier viel zu wenig Platz. Das ist einfach kein anständiges Fitness-Studio. Wenn jetzt nicht bald was passiert, gibt's Ärger." Das wird noch ein Nachspiel haben. Beim Präsidenten. Im Immunologiekurs geht es um die Herausforderungen der Medizin. Großer Anspruch, kleine Gruppe. Und ein hochkarätiger Professor. Typisch Jacobs. Yetunde wird bald ihren Bachelor machen. Ihr Ziel danach steht schon lange fest. Mitten in Bremen, wird modernste Weltraumtechnik hergestellt. Devashish und seine Logistik-Kollegen haben exklusiven Zutritt. Die internationale Raumstation ISS. Teile davon werden hier gebaut. Sie ins All zu schicken und dort zu versorgen- das ist auch eine gigantische Aufgabe für Logistiker. Das Besondere für die Jacobs-Studenten: Die Verbindung von Betriebswirtschaft und Technologie. Selbst die Schlafkojen der Astronauten im Weltall sind für Devashish und seine Kommilitonen nicht zu abgehoben. Logistik-Professor Jens Froese: "Weil sie sich mit den technischen Systemen auseinander setzen. Weil wir sie damit konfrontieren. Weil wir sie bis in den Weltraum hinein führen, um zu zeigen, was für Möglichkeiten es gibt. Und die Dinge sind ja übertragbar auf den Alltagsbereich. Die Exkursion hat die Jacobs-Studenten hungrig gemacht, aber auch nachdenklich: "Greife nach den Sternen und du landest auf dem Mond. Das haben Sie doch gesagt, oder?", meint Devashish.

DW-World | July 15, 2008Watch more videos from DW-World

Tags:. .traum. .studenten. .tanzt. .setzen. .irgendwie

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