blinkx
  • browse

00:03:54

YouTube

blacklight exhibition gallery potsdamer platz 1 berlin


blacklight exhibition gallery potsdamer platz 1 berlin

http://fluorescenceart.blogspot.com Besuch in der Blacklight Art Gallery in Berlin mit Installation und Performance von Alpswissart Barbara Streiff in Begleitung Ihrer Kunstschüler; Martha Majhensek, Christof Seliner, Photos; Marc Emminger. Die grösste und eindrücklichste Ausstellung, welche ich in letzte Zeit gesehen habe, ist im Berliner Untergrund Potsdamer Platz 1 U-Bahnschacht 3 bis zum Januar 2006 zu besichtigen. Text von Barbara Streiff Beim Eingang, da wo der Weg der kalten und anonymen Welt der modern gesteilten U-Bahnstation zur Blacklight Gallery abrupt endet, wirst Du vom gemalten geistigen Fluss, der Arbeit von der Kuratorin Sofia Camargo selbst empfangen. Verschiedene Bilder in der Technik der Schwarz Licht Kunst ausgeführt, beim Aufgang platziert , erleichtern jedem Besucher die Einführung zu diesem speziellen Kunstschaffen. Oben angekommen entfaltet sich beim Durchschreiten der Tür ein Raum der Unendlichkeit. Die Vielfalt der Aussteller aus aller Welt, noch vom zukunftsorientierten Schaffen und sich steigernder Originalität der Werke übertroffen wird, ist es ratsam sich einer Führung anzuschliessen. In der Thematik und dem Ausdruck der Werke kann jeder die Vergangenheitsbewältigung, Erdheilung, Völkerverbindung erkennen. Seien dies die sorgfältig geschneiderten und aus vielen kleinen Stücken zusammengenähten, übergrossen mit Gas aufgeblasenen Babys von Max Streicher, welche sich eher hilflos vor dem ehemaligen Führer Bunker bewegen, oder der Versuch von Eun Sook Lee aus Korea, neben der abgebrochenen Mauer ein Haus zu bauen. Völker verbindend da wo Parallelen in den geografisch verschiedenen Orten zeitlich verschoben, jedoch nahezu wiederholt auf zu finden sind. Die heutigen politischen Probleme von Süd und Nordkorea werden im Werk der Koreanerin wortlos mit dem alten Geschehen in Berlin in Verbindung gebracht werden. Wortlos ist die Ausstellung und lebt nur von Eindrücken, oft fehlt der Kontext zum Schaffen. Die anwesenden Kunstschaffenden, welche in der Ausstellung selbst Werke entstehen lassen, stellen sich gerne für nähere Auskunft und Einsicht in das Werk zur Verfügung. Ueberwältigt von der Vielseitigkeit und voll von den Eindrücken der tiefgreifenden Thematik der Werke laden viele gemütlich eingerichtete Sitzplätze zum Entspannen ein. Bei diesem Prozess des Ausruhens wirkt der U-Bahnschacht wie ein meditativer Raum und es beginnt fast automatisch eine kommunikative Integration.Vom Raum mit musikalischer Installation, über das Haus welches von Kindern bemalt wurde, bis zum gemalten Tempel mit 4 hängenden Bildern von Innen beleuchtet von einer 74 jährigen Künstlerin geschaffen, ist jedes Alter vertreten. Gemeinsam sind jedoch die Eigenständigkeit, Originalität und technische Perfektion, sprich Vollendung der Werke. Es ist heutzutage eine Seltenheit, bei soviel Aussage und Internationaler Anerkennung auch noch handwerkliche Fertigkeit vorzufinden. Bei jedem Schritt wartet eine visuelle Ueberraschung, bereit entdeckt zu werden. Sei dies die geheimnisvolle Stadt aus Styropor gebaut in einem Schacht eingebetet, oder die leuchtenden Teppiche zum Thema Obdachloser so ein gerollt und in einer Ecke unauffällig installiert, als würde ein Mensch darin schlafen. Neben visuellem Vergnügen, wie die von Almyra Weigel aus Leimschnüren mit der Pistole gewobenen hängende Installation, an Kleidern orientierte Skulpturen, welche nahezu den oberen Raum füllen und beim ersten Eindruck als Glanzstücke dominieren, hat es auch sehr problematisch und abstossende Installationen. Das Werk Afrika der Kontinent als menschliches Wesen dargestellt, welcher von all den Hilfswerken gefixt wird und hilflos ans Spitalbett gefesselt am verwesen ist, regt die Gefühle eher von der abstossenden Seite an. Wohl als Aufruf gedacht sich endlich ernsthaft mit diesem aktuellen Problem aus einander zu setzen. Im vorderen Teil der Ausstellung nahe dem Eingang, ist eine halbierte und versteckte Arbeit der Schweizer Künstlerin Ruth Handschin, welche in Berlin lebt zu finden. Sie hat aus der Herbarium Sammlung, all den früher hier wachsenden Pflanzenarten im Schacht, der im Untergrund noch vorhandenen Mauer, mit Lichtprojektion eine Art Memoiren gestaltet um auf die Zerstörung der Umwelt aufmerksam zu machen. Säulen mit Lichtfarbe in Realismus und Fantasie bemalt werden zu lichtvollen Erscheinungen. Kleider aus allen Epochen an Bügeln aufgehängt und mit Augen bedruckt, klären über die Bedeutung des Sehens und Gesehen werden auf. Diaprojektionen an der Decke mit stetig wechselnden Gesichtern. Perserteppiche auf den Boden projiziert mit schwimmenden Fischen, Altare mit gemalten Glasfenstern die an die Werke von Chagall erinnern. Es gibt nichts was es nicht gibt. Projekt Sponsoring Kulturfond Glarus Galerie Potsgamerplatz 1 Kultur Berlin

YouTube | February 8, 2008

Tags:. .technische. .frãœher. .aktuellen. .kindern. .erkennen











Aktuellen   Arbeit   Auch   Aus   Ausstellung   Automatisch   Bedeutung   Beim   Berlin   Bewegen   Bis   Blacklight   Christof   Dem   Diesem   Ehemaligen   Eher   Eindruck   Einer   Endet   Entdeckt   Entspannen   Erkennen   Fehlt   Finden   Fluss   Frãœher   Fãœhrer   Gebaut   Geschaffen   Geschehen   Gesehen   Gestaltet   Heutigen   Innen   Ist   Jedem   Kindern   Kommunikative   Lebt   Mauer   Menschliches   Noch   Nã„here   Orten   Politischen   Raum   Schaffen   Schlafen   Selbst   Seliner   Setzen   Sich   Soviel   Sprayers   Sãœd   Technische   Tempel   Umwelt   Untergrund   Verbindung   Versteckte   Vom   Wartet   Weigel   Welche   Welcher   Werden   Werk   Werke   Wesen   Wie   Wird   Wirkt   Wo   Zerstã–rung   Zu   Zum   Zur   ãœber